Das in Kooperation eines namhaften
Krankenversicherers und der Hufeland-Stiftung entstandene 'Hufelandverzeichnis
für Therapieeinrichtungen der biologischen Medizin' umfasst eine
Reihe naturheilkundlicher Diagnostik- und Therapieverfahren, die
u. A. folgende Voraussetzungen erfüllen
- die Methoden sind:
- theoretisch erklärbar
- praktisch anwendbar
- lehr und lernbar
Den im Hufelandverzeichnis aufgeführten Anwendungen werden entsprechende
Bewertungen der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ)
gegenüber gestellt. Somit gibt das Hufelandverzeichnis einen
Maßstab zur Abrechnung dieser besonderen Narturheilverfahren.
Tarife mit Leistungen für
Alternativmedizin gemäß Hufelandverzeichnis und Gebührenordnung
für
Heilpraktiker (GebüH) werden im Rahmen der nachfolgend aufgeführten
Absicherungsvarianten angeboten. Die in den jeweiligen Tarifbeispielen
genannten Monatsbeiträge
(ohne Gewähr) beziehen sich auf 30jährige Arbeitnehmer:
- Zusatz-Krankenversicherung für gesetzlich
Versicherte
Beitrag Männer: 6,44 Euro, Beitrag Frauen: 10,00 Euro
Tarifleistungen: 50% Heilpraktiker, 20% Zahnersatz, Eigenanteil
bei Krankenhausaufenthalt, Arznei-/ Heilmittel, Sehhilfen,
Auslandsreiseschutz, insg. 1.000,- Euro Tarifleistung p. A.
- Private Krankenvollversicherung (PKV)
Beitrag Männer: 113,- Euro, Beitrag Frauen: 215,- Euro
Tarifleistungen: 100% ambulant u. Heilpraktiker, 75% Zahnersatz,
Krankenhausaufenthalt im 2-Bettzimmer / Chefarzt, 360,- Euro
Selbstbeteiligung p. A.
Einen individuellen Vergleich zu diesen und weiteren Tarifen können Sie hier kostenlos anfordern.
- Selektion der geeigneten Angebote
- durch objektive Marktanalysen
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In der folgenden Tabelle finden Sie eine Auflistung
der Naturheilverfahren, die in den Bedingungen einiger sehr empfehlenswerter
Krankenversicherungstarife sowie im Hufelandverzeichnis aufgeführt
sind. Für
weitere Informationen zu den einzelnen Heilverfahren klicken Sie
einfach auf den jeweiligen Begriff.
| Eigenständige medizinische Richtungen |
| Anthroposophische
Medizin |
| Die anthroposophische Medizin sieht die Wechselbeziehungen
zwischen Leib – Geist – Seele als Ursache für
das Entstehen von Gesundheit und Krankheit. Ihr Ziel ist,
die Harmonie dieser Wechselbeziehungen wieder herzustellen.
Dabei stützt sie sich bevorzugt auf natürliche
Substanzen (Pflanzen). |
| Antihomotoxische
Medizin |
| Die antihomotoxische Medizin versteht sich als erweiterte
Homöopathie, bei der vorwiegend homöopathische
Komplexpräparate zum Einsatz kommen. |
| Ayurveda |
| Ayurveda ist eine alte indische Volksheilkunst, die der
Erhaltung, Förderung und Wiederherstellung der Gesundheit
dient. Ayurveda wurde insbesondere in Europa duch Maharishi
Mahesh Yogi populär gemacht. |
| Homöopathie |
| Die Homöopathie ist eine spezielle Arzneimittel-Lehre.
Sie geht davon aus, dass Stoffe in kleinen Mengen umgekehrt
wirken wie in großen. Stoffe, die bei gesunden Menschen
bestimmte Krankheitserscheinungen hervorrufen, bewirken – in
verdünnter Form verabreicht – bei Kranken mit ähnlichen
Symptomen eine Heilung. Das Prinzip der Homöopathie
lautet also: Ähnliches heilt Ähnliches. Das Verfahren
des Verdünnens wird „Potenzieren“ genannt.
Dabei werden die Urstoffe jeweils im Verhältnis 1:10
(Dezimal- Potenzen) immer weiter mit einem Lösungsmittel
(Alkohol oder Wasser) verdünnt. Ein Teil Urstoff mit
9 Teilen Lösungsmitteln ist dann ein homöopathisches
Arzneimittel in der Potenz D1. Verdünnt man einen Teil
von D1 wieder mit 9 Teilen Lösungsmittel, erhält
man ein Mittel in der Potenz D2 usw. In der Homöopathie
gibt es so genannte Tiefpotenzen (bis D6), Mittelpotenzen
(bis D18) und Hochpotenzen (über D18). |
| Phytotherapie |
| Die Phytotherapie ist die Pflanzenheilkunde; Krankheiten
werden mit Arzneimitteln behandelt, die ausschließlich
aus Pflanzen, Pflanzenteilen oder Pflanzeninhaltsstoffen
bestehen. In der Phytotherapie werden Früchte, Samen,
Blätter, Blüten, Stängel, Rinden,Wurzeln,
Knollen und auch das Holz als Tee oder in Form von Pflanzenauszügen,
Pflanzensäften, Extrakten, Tabletten, Dragees und Pulver
verwendet. |
| Traditionelle
chinesische Medizin |
| Der Schwerpunkt der traditionellen chinesischen Medizin
liegt in der Akupunktur. Daneben gibt es traditionell verordnete
und zubereitete Medikamente sowie Wärmebehandlungen,
Massagen und diätische Maßnahmen. |
| Bioenergetische und Regulationsmedizin |
| Akupunktur |
| Die traditionelle chinesische Medizin geht davon aus, dass
die Lebensenergie in einem bestimmten Rhythmus in 14 Meridianen
(Leitbahnen) durch den Körper fließt. Krankheit
bedeutet Störung dieses Energieflusses. Auf den Meridianen
liegen die 361 klassischen Akupunktur- Punkte, die jeweils
spezifische Heilanzeigen haben. Ziel der Akupunktur ist es, über
diese Punkte mit feinsten Nadeln Heilreize zu setzen, die
die Ausgewogenheit des Energiekreislaufs wieder herstellen;
Energie wird also zu- oder abgeführt. |
| Akupressur |
| Akupressur ist eine Druckmassagetechnik. Der Druck wird
mit den Fingerkuppen, mit den Daumen, den Handflächen
und manchmal auch mit den Ellbogen ausgeübt. Massiert
werden die von der Akupunktur bekannten Punkte auf den Meridianen.
Die Bezeichnung «Akupressur» bezieht sich auf
die chinesische Technik der Druckmassage, «Shiatsu» ist
die japanische Variante der Akupressur. |
| Shiatsu |
| Shiatsu ist eine in Japan entwickelte Massagetherapie.
Auf bestimmte Körperzonen, aber auch Hautbereiche, Muskeln
und Gelenke, wird mit Hilfe der Daumen und Handflächen
Druck ausgeübt. Durch diese Behandlung wird ein Ausgleich
und eine Harmonisierung innerhalb des Organismus angestrebt |
| Bioelektrische
Funktionsdiagnostik |
| Hierbei handelt es sich um ein Verfahren, das aus der Elektro-Akupunktur
entwickelt wurde. Die bioelektrische Funktionsdiagnostik
arbeitet mit einer reduzierten Anzahl von Messpunkten. |
| Bioresonanztherapie |
| Die Bioresonanz-Therapie geht davon aus, dass der menschliche
Körper von einem ultrafeinen elektromagnetischen Feld
durchdrungen und umgeben ist. Die elektromagnetischen Schwingungen
des kranken Menschen werden bei der Bioresonanz-Therapie
so verändert, dass die selbstheilenden Kräfte wieder
wirksam werden können. |
| Elektroakupunktur |
| Die Elektro-Akupunktur nach Voll (EAV) geht davon aus,
dass der in der Akupunktur bekannte Energiekreislauf an den
Akupunkturpunkten („Messpunkten“) mittels eines
elektrischen Gerätes meßbar und beeinflussbar
sein muß. An Stelle der Nadelakupunktur wird mit Stromimpulsen
gearbeitet. |
| Lasertherapie |
| Lasertherapie soll die Durchblutung sowie die Sauerstoff
und Energieversorgung der Zellen verbessern, um das Immunsystem
anzuregen, eine Heilung zu beschleunigen. Wird das Laserlicht
auf Akupunkturpunkte gebracht, werden diese stimuliert (Laser-Akupunktur). |
| Magnetfeldtherapie |
| Hierbei handelt es sich um die therapeutische Anwendung
von magnetischen Feldern zur Anregung des Zellstoffwechsels
und der Durchblutung. Die Magnetfeldtherapie kommt vornehmlich
bei Knochenerkrankungen zum Einsat |
| Elektroneuraltherapie |
| Im Gegensatz zur Elektro- Akupunktur geht die Elektro-
Neuraltherapie nicht von den chinesischen Akupunkturpunkten
aus, sondern von besonderen Reaktionsstellen auf der Haut.
Pathologische Punkte werden mit dem Elektro-Neuraltherapie-
Gerät erkannt und dann zur Norm hin auf- oder abgeladen. |
| Regulationstherapien |
| Regulationstherapien werden zur Vorbeugung und insbesondere
bei chronischen Krankheiten wie Rheumatismus, Autoimmunerkrankungen,
Allergie und Krebs eingesetzt. Zu den Regulationstherapien
zählen unter anderem Akupunktur und Neuraltherapie |
| Mikroökologische Therapie |
| Elementartherapie |
| Viele der im menschlichen Körper nachgewiesenen Mineralstoffe
kommen nur in kleinsten Mengen („Spuren“) vor.
Ein Mangel an diesen Spurenelementen kann Krankheiten verursachen.
Die Elementartherapie führt dann dem Körper die
fehlenden Spurenelemente in Form von Arzneimitteln zu. |
| Mikrobiologische
Therapie |
| Bei der mikrobiologischen Therapie oder Symbioselenkung
werden Mikroorganismen verabreicht, um die Darmflora wieder
herzustellen und damit die körpereigenen Abwehrkräfte
zu aktivieren. |
| Orthomolekulare
Medizin |
| Die orthomolekulare Medizin dient dem Ausgleich von Mangeln
an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, Aminosäuren,
Fettsäuren und Enzymen. Dies soll den Körper in
die Lage versetzen, mit optimalen Konzentrationen aller wichtigen
Substanzen eine gute Regulationsfähigkeit des Organismus
wiederherzustellen. |
| Enzymtherapie |
| Ohne Enzyme ist ein geordneter Stoffwechsel nicht möglich;
sie bauen Eiweiß, Fette und Zucker ab. Die Enzyme haben
die Eigenschaft, den Stoff zu erkennen, dessen Reaktion sie
steuern wollen. Diese Eigenschaft wird in der Enzymtherapie
auch zum Abbau krankmachender Substanzen genutzt: Sie beruht
auf der hochdosierten Zufuhr pflanzlicher und/oder tierischer
Enzyme. |
| Thymustherapie |
| Die Thymusdrüse ist ein Organ mit wichtigen Funktionen
für die körpereigene Abwehr. Bei einer Immunschwäche
ist evtl. die volle Funktion der Thymusdrüse nicht mehr
gewährleistet. Unter Thymustherapie versteht man die
Einnahme eines Thymusextraktes. Im Gegensatz zu zahlreichen
synthetischen Präparaten, die körpereigene Abwehrreaktionen
unterdrücken, kann das Immunsystem durch Thymusextrakt
reguliert werden. |
| Eigenblutbehandlung |
| Die Eigenblutbehandlung ist eine Reiz- bzw. Umstimmungstherapie,
die das körpereigene Abwehrsystem aktiviert. Dem Patienten
wird Blut entnommen und dann in bzw. unter die Haut oder
in den Muskel injiziert. Durch den kurzen Aufenthalt außerhalb
des Körpers verändert sich das Blut so, dass es
die an der Immunabwehr beteiligten Zellen aktiviert. |
| Therapeutische Konditionierung |
| Schwimmen, Reiten |
| Optisches Training |
| Akustisches Training |
| Versehrtensprort |
| Physikalische- / Konditionierungsverfahren |
| Bewegungstherapie/
Krankengymnastik |
| Heilung durch Bewegungsübungen und Krankengymnastik.
Angewandt z.B. bei Herzerkrankungen, Bluthochdruck oder Haltungsschäden |
| Elektrotherapie |
| Bei der Elektrotherapie handelt es sich um die therapeutische
Anwendung des elektrischen Stroms. Hierbei werden verschiedene
Therapiearten wie Galvanisation, Hochfrequenzund Niederfrequenz-Therapie
angewendet |
| Hydrotherapie |
| Die Hydrotherapie ist die therapeutische Anwendung von
Wasser in unterschiedlichen Temperaturen und Formen: fest
(bei der Kältetherapie), flüssig oder als Wasserdampf.
Sie umfaßt u. a. Bäder,Waschungen, Güsse,
Packungen, Wickel und Auflagen. |
| Lichttherapie |
| Bei der Lichttherapie handelt es sich um die therapeutische
Anwendung des Lichts in Form von Lichtbad, Sonnenbad oder
mittels künstlicher Lichtquellen wie Leuchtstoffröhren,
Höhensonne, Rotlicht usw. |
| Thermotherapie |
| Die Thermotherapie – also die Behandlung mit Wärme
und Kälte – macht sich die Reaktionen des menschlichen
Körpers auf Temperaturreize für therapeutische
Zwecke zunutze. |
| Balneotherapie |
| Unter Balneotherapie versteht man eine Kur über mehrere
Wochen, bei der verschiedene Anwendungen mit Heilwasser,
Kälte, Wärme, Moor oder Schlamm eingesetzt werden. |
| Klimatherapie |
| Bei der Klimatherapie wird der Patient individuell dosiert
den klimatischen und witterungsbedingten Wirkungsfaktoren
des Gebietes ausgesetzt. Seltene Wärmebelastung in schonenden
Klimazonen entlasten den Körper und unterstützen
die Regenerartion bei akuten gesundheitlichen Problemen. |
| Inhalationstherapie |
| Bei der Inhalationstherapie werden die Arzneistoffe nicht
als Tablette eingenommen, sondern eingeatmet. Die Anwendung
erfolgt mit Hilfe spezieller Inhalatoren, die Patienten die
lokale Therapie erleichtern. |
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